ZIPAS

Lernende und Studierende sollen noch besser auf die spätere Zusammenarbeit vorbereitet werden.

Wie ist ZIPAS entstanden?

Die Gesundheitsversorgung in der Schweiz findet in einem komplexen Gesundheitssystem statt, an dem unterschiedliche Berufsgruppen beteiligt sind. Wegen der demographischen Entwicklung, der Zunahme an chronischen Krankheiten sowie komplexer werdenden Behandlungsmethoden wird interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin immer wichtiger. Entsprechend wichtig ist auch das Wissen von und über angrenzende Fachdisziplinen und Professionen. Das war der Hintergrund zur Entwicklung von ZIPAS: Lernende und Studierende sollen noch besser auf die spätere Zusammenarbeit vorbereitet werden.

Unsere Ziele

Durch ZIPAS soll die Patientenversorgung verbessert, interprofessionelle Kompetenzen bei den Auszubildenden geschult und für die Relevanz der interprofessionellen Ausbildung und Zusammenarbeit sensibilisiert werden.

ZIPAS ist die erste interprofessionelle klinische Ausbildungsstation in der Schweiz. Durch das theoretisch fundierte und wissenschaftlich umfangreich evaluierte Konzept kann ZIPAS rasch auf weitere Medizinbereiche, Abteilungen und Spitäler ausgeweitet werden und bietet daher wertvolles Verbreitungspotential.

Erfolgreiche Pilotprojekte

Nach einer einjährigen Machbarkeits- und Planungsphase wurden im Herbst 2018 an der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich die ersten Pilotprojekte durchgeführt. Es fanden zwei ZIPAS-Testläufe mit je sechs bis acht Studierenden und Lernenden während jeweils vier Wochen statt. Beteiligt waren Studierende aus den Bereichen Pflege, Medizin, Physiotherapie und Ergotherapie sowie auszubildende Fachpersonen Gesundheit. Sie wurden von erfahrenen Pflegefachpersonen, Kaderärztinnen und -ärzten sowie Therapeuten supervisiert. Video Pilotprojekt auf Homepage

Auszeichnungen

2019: Besondere Würdigung im Projektwettbewerb des Gesundheitsnetzes 2025